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Februar 2013 - Übersicht zu Übernahme von Scoping-Hinweisen
Der Vorhabensträger hat in einer Übersicht zusammengestellt, welche Anregungen und Empfehlungen von Kommunen und Öko-Institut sie für das Untersuchungsprogramm übernommen haben – und bei welchen wenigen Punkten sie bzw. ihre Gutachter anderer Ansicht sind. Die Übersicht, die vom Öko-Institut v.a. auf Vollständigkeit geprüft wurde, finden Sie hier.
Dezember 2012 - Zur Lage der Wirtschaftlichkeit laufender und geplanter Kraftwerke teilt die SWU mit:
Im Zuge der Liberalisierung des Energiesektors haben die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm vor etlichen Jahren die Möglichkeiten angepackt, die Stromerzeugung als neues Standbein aufzubauen. Seit etwa zwei Jahren jedoch gerät der Strommarkt zunehmend in Schieflage. Die Folgen treffen nun die SWU. Deren Beteiligungen an Kraftwerken erweisen sich als nicht mehr so rentabel, wie mit Recht erwartet werden durfte. Denn unter dem Einfluss einer stark beschleunigten Energiewende haben sich die Mechanismen des Strommarktes zum Nachteil entwickelt - nicht nur für die SWU, sondern ebenfalls für Unternehmen, die in Kraftwerksneubauten investiert haben.
Von den Auswirkungen sind auch die noch im Projektstadium - und noch nicht im Bau - befindlichen Kraftwerksprojekte betroffen. Konkret bedeutet das: Die SWU kann derzeit keine größeren Investitionsentscheidungen treffen. Gleichwohl wird unter anderem das Projekt "Pumpspeicherkraftwerk Blautal" weiterentwickelt, jedoch verlangsamt und ohne größere Summen zu investieren. Dies hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke in seiner Sitzung im November beschlossen. Grund für die Entscheidung das Pumpspeicherkraftwerk weiterzuprojektieren, ist die Überzeugung, dass Süddeutschland zur Gewährleistung der Systemstabilität und zur Versorgungssicherheit Kraftwerke wie das PSW Blautal braucht. Die Politik hat diese Ansicht ebenfalls immer wieder deutlich vertreten. Die SWU geht demnach davon aus, dass die Bundesregierung die notwendigen Entscheidungen zur Änderung des Strommarktes fällen wird.
Zu diesem Thema gab es auch eine Pressemitteilung der SWU und ein Presseartikel aus der Südwestpresse.
November 2012 - Wasserrechtliche Genehmigung bis 2013 verlängert
Das Landratsamt Alb-Donau-Kreis hat die wasserrechtliche Erlaubnis zur Entnahme und Wiedereinleitung von Grundwasser, die bisher bis Ende 2012 befristet war, auf Ende 2013 verlängert. Dies hatten die Vorhabensträger beantragt, da es bei den Pumpversuchen im Rahmen des hydrogeologischen Untersuchungsprogramms zu Verzögerungen kam und diese in 2012 nicht abgeschlossen werden können. An der erlaubten Wassermenge, die entnommen (und wieder eingeleitet) werden darf, ändert sich nichts. Die Genehmigung finden Sie hier.
Oktober 2012 - Pumpversuche laufen
Mit dem begonnenen Pump- und Messprogramm sollen die Auswirkungen des PSW auf den Wasserhaushalt des Blautals abgeschätzt werden: Welche Auswirkungen ergeben sich durch Abpumpen beim Bau des Unterbeckens? Und welche durch die Schwankungen von dessen Wasserspiegel im Betrieb? Mehr Infos in Pressemitteilung und -artikel.
Mit Ergebnissen (einschließlich Verarbeitung der gewonnenen Rohdaten) ist in 2013 zu rechnen. Dann soll es auch wieder eine öffentliche Veranstaltung des Arbeitskreises geben.
Juni 2012 - Oberbecken Schulzhau raumverträglich.
Das Regierungspräsidium Tübingen hat die Oberbecken-Variante Schulzhau (und einen Druckstollen in geschlossener Bauweise) für „mit den Erfordernissen der Raumordnung vereinbar“ erklärt. Das Schreiben finden Sie hier; einen Presseartikel hier.
April 2012 - Vorschlag der Projektträger zum Untersuchungsrahmen
Das (hydro)geologische Untersuchungskonzept und das sog. Scoping-Papier finden Sie hier. Speziell zur Grundwasser-Thematik fand am 16. April auch eine öffentliche Veranstaltung statt – hier dokumentiert. Wie sich Bürger noch einbringen können, hier.
Derzeit keine Termine in Sachen PSW Blautal.
Übersicht zu Übernahme von Scoping-Hinweisen
Die SWU hat dargestellt, welche Scoping-Hinweise von Kommunen und Öko-Institut sie übernommen haben. Die vom Öko-Institut geprüfte Übersicht finden Sie hier.