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Pumpspeicherkraftwerke werden als Speicherkraftwerke bezeichnet, da sie immer dann Strom zum Pumpen nutzen, wenn „Überschuss“ im Netz vorhanden ist, und Strom erzeugen, wenn mehr Energie benötigt als produziert wird. Das Kraftwerk besteht aus einem Ober- und einem Unterbecken sowie einer Turbine – der eigentlichen Kraftwerksanlage. Für die Stromproduktion wird das Wasser aus dem Oberbecken über diese Turbine in das untere Becken abgelassen. Bei einem Energie- überschuss im Netz wird das Wasser wieder in das obere Becken hochgepumpt. In Zeiten steigender Produktion aus erneuerbaren Energien werden PSKW somit zur Netzregulierung eingesetzt. Ihr größter Vorteil ist, dass sie sekundenschnell ans und vom Netz gehen können. Bei einer Lebensdauer von rund 100 Jahren bedeutet dies auch eine Investition für die kommenden Generationen.
Institutionen wie die Deutsche Energieagentur (DENA) und das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (Iwes) bestätigen in aktuellen Gutachten die Notwendigkeit weiterer Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland.